Arbeitskreis Umwelt und Natur

Ein Arbeitskreis der Stadt Gaggenau

   Jun 10

Aus Gaggenaus Wiesen und Wäldern

Hier möchten wir – ganz unwissenschaftlich – einige Pflanzen vorstellen, die unsere Wiesen und Wälder im Laufe des Jahres durch ihre Blüten oder Blätter bereichern. Wahrscheinlich werden sie Ihnen vertraut sein. Wenn Sie Freude an einem Wiedersehen haben, schauen Sie ab und an herein.

Klatschmohn (Papaver rhoeas)

Seit der Steinzeit ist der Klatschmohn bereits als Ackerunkraut bekannt, heute aber werden die Bilder der wogenden Getreidefelder mit Unmengen von Klatschmohn und Kornblumen  zunehmend seltener. Die Ursache für seinen Rückzug ikst der Herbizideinsatz des Menschen. Heute kann man ihn  dagegen an eher unwirtlich anmutenden Böschungen und Rändern der Autostraßen antreffen, die ungespritzt und Natur […]

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Sumpfdotterblume (Cáltha palústris)

Die Dotterblumen gehören zur größeren Familie der Hahnenfußgewächse. Wie ihr Name schon anzeigt, liebt sie nährstoffreiche, grundwasserfeuchte Böden. Bereits ab März kann man sie auf nassen Wiesen, in Gräben, an Ufern und in feuchten Auwäldern antreffen. Fettig glänzend sind die nierenförmigen Blätter und auch die kräftig gelben Blüten. Die Pflanze ist schwach giftig, von der […]

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Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare)

Auf einem kräftigen Stengel mit stechenden Haaren sitzen die trichterförmigen leuchtend blauen Blüten, die herausragenden Staubgefäße sollen an Schlangenzungen erinnern und haben der Pflanze den Namen gegeben. Sie hat  verschiedene Beinamen, u.a. auch “Blauer Heinrich” oder” Stolzer Heinrich”. Als ausgesprochene Trockenpflanze trifft man sie auf recht unwirtlichem Gelände, oft zwischen Steinen und Schotter, auf Schuttplätzen […]

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Hahnenfuß (Ranunculus)

Für die Meisten ist sie einfach die Butterblume und so häufig, dass sie oft kaum noch auffällt.  Sie gehört der Pflanzengattung Hahnenfuß an, die auf der Erde weit verbreitet ist und zahlreiche Unterarten aufweist. In der Landwirtschaft ist die Butterblume nicht beliebt und wird als Unkraut mit chemischen Mitteln bekämpft. Alle Hahnenfußarten sind giftig, das […]

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Hohe Schlüsselblume (Primula elátior)

Die ausdauernde krautige Pflanze gehört zur Gattung der Primeln. Im Gegensatz zur Echten Schlüsselblume, die nur in trockenen Wiesen, Gebüsch und lichten Wäldern zu finden ist, erscheint die Hohe Schlüssselblume als einer der ersten Frühlingsboten bereits ab März auf feuchten Wiesen, am Bachrand oder im Auwald. Quellen: Wikipedia und “Was blüht denn da?” Foto: Fischer

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Gemeiner Huflattich (Tussilágo fárfara)

Nach einem milden Winter kann man bereits ab Mitte Februar die ersten Blüten entdecken, die  in leuchtendem Gelb aus dem braunen Laub herausragen. Erst nach dem Verblühen zeigen sich die Blätter. Bereits seit der Antike schätzt man die Pflanze als Hustenmittel Foto: berggeist007 / pixelio.de

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Misteln (Viscum)

Als immergrüne Halbschmarotzer wachsen die Misteln an den Stämmen von Bäumen oder an den Ästen von Sträuchern, von denen sie Nährstoffe und Wasser bezieht. Für ihre Verbreitung sorgen die Vögel, die die weißen Beerenfrüchte  fressen. Die klebrigen Samen werden teilweise an den Zweigen abgestreift oder mit dem Kot ausgeschieden. Ihre Bedeutung für den Menschn ist […]

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Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium)

Foto: Astrid Götze-Happe/pixelio.de Ihre  immergrünen, glatten, ledrigen Blätter und die im Spätherbst und Winter leuchtenden  roten Beeren machen die Stechpalme zu einem beliebten Winterschmuck,  nicht nur in England und den USA, wo sie traditionell Teil der Weihnachtsdekoration ist. Sie gedeiht am besten im Halbschatten oder Schatten und wird daher häufig in der Strauchform in Mischwäldern […]

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Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Foto: Kurt F. Dominik/pixelio.de Sehr reizvoll sind die blattlosen Blüten auf den Wiesen, wenn die anderen Blumen im Oktober sich schon zurückgezogen haben, allerdings ist die Pflanze auch sehr giftig. 2010 wurde sie zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Die Blätter mit den Fruchtknoten treiben erst im nächsten Frühjahr aus und es kommt immer wieder, auch […]

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Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)

Ihre eigentliche Heimat ist Nordamerika, im 17. Jahrhundert wurde sie in Europa eingeführt und zunächst als Zierpflanze geschätzt. Mitte des 19. Jahrhunderts begann ihre Verwilderung in einem Ausmaß, dass sie heute als problematischer Neophyt betrachtet wird. Man trifft sie, neben ihrer Verwendung in Hausgärten, in ganz Europa in Höhen bis über 1200 m an. Die […]

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